Samstag, 28. Februar 2015

"Was bedeuten asketische Ideale?"

"Was bedeuten asketische Ideale?"

Aufgrund dieser Ausführungen sieht P. Sloterdijk - in "Du musst dein Leben ändern" (2009) (S. 61) - in Nietzsche den "Pionier einer neuen Humanwissenschaft". - Und warum sollte Sloterdijk damit nicht recht haben? Die notwendigen "Vertikalspannungen" aller Lebensreform erfordert eine Besinnung auf asketische Ideale - wobei Nietzsche natürlich (das war mir bisher gar nicht bewusst) ein noch viel besserer Ausgangspunkt ist als etwa Max Webers "Protestantische Ethik". - Übrigens ein tolles Buch von diesem Sloterdijk über den Menschen als einem "Übenden". Es macht SO viel Sinn, den Menschen so zu sehen.
http://www.zeno.org/Philosophie/M/Nietzsche,+Friedrich/Zur+Genealogie+der+Moral/Dritte+Abhandlung%3A+Was+bedeuten+asketische+Ideale/1-10

Dienstag, 24. Februar 2015

Sauna verlängert das Leben.

Sauna verlängert das Leben. Und tägliches, 20-minütige noch mehr als nur wöchentliche 10-minütige. Vielleicht weil der Mensch in Afrika evoluiert ist?
http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/gesundheit/-/journal_content/56/12054/5856590

Sonntag, 22. Februar 2015

Die Produktivität wächst schneller als die Bevölkerung - Zu allen Zeiten überall

Die Produktivität wächst schneller als die Bevölkerung - Zu allen Zeiten überall

Wenn die Produktivität von menschlichen Städten - und damit Zivilisationen - schneller wächst als ihre Bevölkerungsgröße, scheint mir das auch ein starkes Argument dahingehend zu sein, daß der durchschnittliche genetische Verwandtschaftsgrad zwischen diesen Menschen langsamer sinken könnte als die Kosten-Nutzen-Bilanz allen altruistischen Verhaltens zwischen ihnen nach der berühmten Hamilton-Ungleichung K/N>r!

Ein Gedanke, den ich schon vor 20 Jahren in meiner Promotion verfolgt habe. Somit scheint es neuen Anlaß zu geben, das mal genauer durchzurechnen. Soweit ich weiß, ist das bis heute nicht geschehen.

  1. Conover, Emily: Ancient and modern cities obeyed same mathematical rule - Productivity rises faster than population, regardless of culture and time frame, 20.2.2015, http://news.sciencemag.org/archaeology/2015/02/ancient-and-modern-cities-obeyed-same-mathematical-rule?utm_campaign=email-news-weekly&utm_src=email

Samstag, 21. Februar 2015

Manfred Eigen spricht über eine Stunde lang über sein Leben.

Manfred Eigen spricht über eine Stunde lang über sein Leben. So weit ich weiß, gibt es darüber sonst keine so gute Quelle!
http://www.webofstories.com/play/manfred.eigen/1

Der Zusammenhang zwischen Altern und Genmethylierung wird immer genauer erforscht.

Der Zusammenhang zwischen Altern und Genmethylierung wird immer genauer erforscht. Der Biophysiker und Alternsforscher Prof. Gerold Adam, Konstanz (gest. 1996, mein Onkel), vermutete

1. entsprechend der biogenetischen Grundregel von Ernst Haeckel, nämlich dass die Ontogenese die Phylogenese rekapituliert,
2. im Zusammen mit der Erkenntnis von Susumo Ohno, dass Punktmutationen für sich die Evolution wohl nicht werden erklären können, sondern eher schon Lamarck'sche Änderungen der Genmethylierung,
3. Wie Gerold sagte in mancher Parallele zu August Weismann'"Germinalselektion",

in dem Zusammenhang zwischen Altern und Genmethylierung die grundlegendste Kausalerklärung für die Evolution im Großen überhaupt.

Also Phylogenese als Alterns- und Reifeprozess zum Menschen hin, so wie man auch in der Ontogenese einen Alterns- und Reifeprozess zum wahren, reifen Menschsein hin mitunter beobachten könnte mit den entsprechenden Änderungen in der Genmethylierung (nämlich einem grundlegenden Schwanken zwischen Zellvermehrung und Zelldifferenzierung).

Vielen Biologen wird womöglich heute noch diese Vermutung, Hypothese zu philosophisch sein. Allerdings rückt sie einer empirischen Überprüfung -wie auch hier erkennbar wird - immer näher, woraufhin ja uch Gerold bis zu seinem letzten Lebensjahr hingearbeitet hatte.

Ich sollte womöglich einmal meine Mitschriften von wenig bekannten Vorträgen von Gerold zu diesem Thema veröffentlichen.
http://journals.plos.org/plosgenetics/article?id=10.1371/journal.pgen.1004996

Mittwoch, 18. Februar 2015

Peter Sloterdijk darüber, dass die Notwendigkeit der Lebensreform heute von vielen Menschen wieder verstärkt gesehen...

Peter Sloterdijk darüber, dass die Notwendigkeit der Lebensreform heute von vielen Menschen wieder verstärkt gesehen wird. Alles gut - - - bloß: wie kommt er dabei auf Rudolf Steiner, dessen Geistesgut Sloterdijk hier nur sehr verschwommen andeutet?

2011: http://youtu.be/jK00p-C1QX0
http://youtu.be/jK00p-C1QX0