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Freitag, 1. Mai 2020

Warum die große Artenvielfalt bei Blütenpflanzen?


Der Grund für die große Artenvielfalt bei Blütenpflanzen scheint der Umstand zu sein, daß sie durch Insekten befruchtet werden (1).
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  1. Why Are There So Many Flowering Plants? A Multiscale Analysis of Plant Diversification Tania Hernández-Hernández, John J. Wiens, The American Naturalist, https://www.journals.uchicago.edu/doi/abs/10.1086/708273

Samstag, 7. Oktober 2017

Die Evolution lacht sich kaputt über die Darwinisten - Befiederte Dinosaurier

Die Evolution lacht sich kaputt über die Darwinisten - Befiederte Dinosaurier

Ein neu entdeckter Fasan-großer, rundum gefiederter, zweibeiniger, vierflügliger Dinosaurier lebte vor 160 Millionen Jahren und konnte - wieder einmal - nicht fliegen (1-4). Ein weiteres Beispiel dafür, daß über viele Millionen von Jahren alle Eigenschaften evoluiert wurden, die moderne Vögel zum Fliegen brauchen und nutzen, aber ohne daß diese Eigenschaften für die jeweilige Art auffälligen Überlebensnutzen hätte, noch daß diese Eigenschaft überhaupt im auffälligeren Zusammenhang mit "Flugversuchen" evoluiert ist.

Schlußfolgerung: Die Evolution wußte genau, was sie wollte. Sie wollte befiederte Vögel, die fliegen können. Aber sie hatte Zeit dafür. Und ließ mal diese Dinosaurier-Art diese Eigenschaft evoluieren, die zum Fliegen notwendig ist, die andere jene (5). Aber sie machte sich einen Spaß mit den späteren Anhängern von Charles Darwin und seinem Prinzip vom "Überleben des Tüchtigsten" als Hauptantrieb der Evolution, von seinem Prinzip von (zufälligem) Ausprobieren und Selektieren (Mutation und Selektion).

Das Fliegen wurde ja offenbar von so und so vielen befiederten Dinosaurier-Arten gar nicht "ausprobiert".

Die Evolution lacht sich schon seit Millionen von Jahren kaputt über die Darwinisten. Und immer mehr von diesem Gelächter wird nun von den Paläontologen ausgegraben und sicher gestellt (vor allem in China).

Zum Beispiel über die Federn an den Beinen sagt Thomas R. Holtz (2):

"Diese Federn könnten von fliegenden Mitgliedern der Artengruppe für das Steuern beim Fliegen genutzt werden, aber im Fall eines Nichtfliegers müssen sie eine andere Funktion haben."

Und die Evolution gluckste weiter leise in sich hinein ob der Ratlosigkeit und Hilflosigkeit der Darwinisten!

/ Zuerst: 7.10.2017 /

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  1. "A new Jurassic theropod from China documents a transitional step in the macrostructure of feathers", https://link.springer.com/article/10.1007/s00114-017-1496-y
  2. http://news.nationalgeographic.com/2017/08/feathered-dinosaur-four-wings-species-serikornis-science/
  3. https://en.wikipedia.org/wiki/Serikornis
  4. https://tomozaurus.deviantart.com/art/Silky-Bird-700427615 
  5. Bading, Ingo: Zu dem Thema hab ich hier auf G+ schon vor allerhand Monaten einen Beitrag gepostet, der den hier angedeuteten Gedanken noch besser erläutert.

Sonntag, 26. Februar 2017

Daß Tiere fliegen können, ist das Ergebnis konvergenter Evolution.

Daß Tiere fliegen können, ist das Ergebnis konvergenter Evolution. Das wissen wir schon lange. Soweit wir bis heute wissen, war die Evolution des Fliegens aber nicht im wesentlichen eine des groben Ausprobierens und dann des allmählichen Feinjustierens. Die ganze Sache ist viel unübersichtlicher.

Federn und Flügel sind ursprünglich wahrscheinlich gar nicht zum Zweck des Fliegens evoluiert, bzw. konnten von ihren Trägern gar nicht dazu benutzt werden!!! Trotzdem bildeten viele Arten solche Federn und Flügel fröhlich aus. Es ist so, als ob wir Menschen Flügel und Federn von vielerlei Sorte lebenslang an unseren Körper kleben würden, ohne sie jemals zum Fliegen auszuprobieren.

Hm, nun, wenn man bedenkt: Im Mythos des beflügelten Ikarus, des Merkur, der Engel usw. könnte dieses "Ankleben" tatsächlich wieder gefunden werden. Aber auch beim Menschen wurde durch solche mancherlei Phantasiegestalten das Fliegen selbst nicht erlernt.

Ist es nicht eigentlich so, als ob die Evolution Jahrmillionen lang (wie der Mensch) vom Fliegen nur ganz kindlich "träumte", bevor sie es dann schließlich auch einmal real wirklich umsetzte? Aber Evolution kann doch nicht träumen, auf so etwas kann doch nur der Großvater von Charles Darwin kommen. Auf so etwas kommt man in unserem materialistischen - angeblich mit so großem Recht als "nachmetaphysisch" bezeichneten - Zeitalter doch nicht.

Und so kann unser erbärmlicher Verstand wieder einmal etwas so von Grund auf Lächerliches wie die Evolution von Federn und Flügeln überhaupt nicht erklären! Für ihn hat sich die Evolution hier einmal wieder in ein Karnevalskostüm gekleidet.

Beim Lesen des Originaltextes ist man jedes mal aufs Neue geradezu erschüttert: "Dececchi et al. found no pattern of progressive refinement in aerial ability beginning with the origin of wings. This supports the hypothesis that wings developed for nonflight reasons (such as display, egg brooding, or something else entirely) and that their early evolution was not shaped by selection for aerial flapping. Only much later, it seems, did some paravians evolve the right combination of small body size, large wings, and other anatomical features to begin powered flight."

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  1. A Mesozoic aviary, Autor: Stephen L. Brusatte, in: Science Magazine, 02/2017, http://science.sciencemag.org/content/355/6327/792.full