- Genomics breeds new legal questions. By Jennifer Couzin-Frankel. Science Mag., 10 May 2019, Vol. 364, Issue 6440, pp. 521, DOI: 10.1126/science.364.6440.521,https://science.sciencemag.org/content/364/6440/521
Evolution - Evolutionäre Anthropologie - Geschichte und Gesellschaft
Freitag, 10. Mai 2019
Es kann inzwischen unterlassene Hilfeleistung sein, einen Gentest NICHT zu empfehlen
Freitag, 12. Oktober 2018
"Genetic determinism rides again"
"Polygenic scores have been shown to improve risk predictions for prostate, ovarian and breast cancers. They can point to traits that might have been influenced by local adaptation, and gauge the pace of evolutionary change."
"Es konnte inzwischen gezeigt werden, daß polygenetische Auswertungen die Risiko-Voraussagen für Prostata-, Eierstock- und Brustkrebs verbessern können. Sie können auf Merkmale hinweisen, die auf lokale Anpassung zurück zu führen sind, …"
"... und die den Weg des evolutionären Wandels nachverfolgen lassen."In der Tat, scheint diese "polygenetische Revolution" etwas völlig Neues darzustellen. Und in dem Buch von Robert Plomin kann man sich über diese Revolution kundig machen. Es wird dann auch gleich geunkt, daß die Abwesenheit jeder Erwähnung des Wortes "Rasse" in diesem Buch sehr verdächtig sei, da dieses Konzept offenbar überall mitgelesen werden kann.
"Some research presents ethical quandaries as to how the scores might be used: for example, in predicting academic performance."__________________________________________________________
- Comfort, Nathaniel: Genetic determinism rides again Nathaniel Comfort questions a psychologist’s troubling claims about genes and behaviour. Nature, 25.9.2018, https://www.nature.com/articles/d41586-018-06784-5
- Plomin, Robert: Blueprint - How DNA Makes Us Who We Are. Allen Lane (2018)
- Warren, Matthew: The approach to predictive medicine that is taking genomics research by storm. Nature, 10.10.2018, https://www.nature.com/articles/d41586-018-06956-3
Donnerstag, 18. Dezember 2014
Genetische Verhaltensunterschiede zwischen Völkern
Mein früherer Mainzer Anthropologie-Kommilitone Andreas Vonderach hat schon im September einmal wieder einen ganz hervorragenden, rundum informierten und informierenden Artikel veröffentlicht, der anhand neuester humangenetischer Erkenntnisse aufzeigt, dass nicht nur angeborene Intelligenz-Begabung unterschiedlich auf Völker verteilt ist, sondern auch angeborenes Temperament, bzw. angeborene Verhaltensneigungen.
In dem Artikel findet sich zum Beispiel auch der folgende schöne Satz:
"Araber zeichnen sich durch außerordentliche Reizbarkeit und Impulsivität bei eher ruhigem Grundtemperament aus. Choleriker sind bei ihnen zwei- bis dreimal so häufig wie bei Europäern. Arabische Beduinenkinder zeigen eine starke Impulsivität, die schnell in offene Aggressivität umschlagen kann. Schon antike Autoren wie Claudius Ptolemäus und Ammianus Marcellinus haben aus Nordafrika und dem Nahen Osten von der Aggressivität der Bewohner, von dem starken Sexualtrieb der Männer und der Verschleierung und Wegsperrung der Frauen berichtet, lange vor dem Islam."
Woraus sich klar ergibt, dass nicht eine "Islamisierung" das Problem ist, sondern das Ideal "multikulturelle Gesellschaft" an sich. Und auch dass das Abstammungsprinzip ("jus sanguinis") in Fragen der Staatsangehörigkeit auch aus Sicht der modernsten Biologie und Anthropologie SINN macht.
Wow. Weiter so, Andreas! Das ist Wissenschaftsberichterstattung vom Feinsten und so wie sie sein soll. Auf keinem Auge blind.
http://jungefreiheit.de/service/archiv/?www.jf-archiv.de/archiv14/201440260955.htm
http://jungefreiheit.de/service/archiv/?www.jf-archiv.de/archiv14/201440260955.htm
Donnerstag, 19. September 2013
Herkunftsgruppen und Krankheitsrisiken
Ein neuer Artikel in "PloS Biology" macht - wieder einmal und auf neuem Kenntnisstand - klar, daß es sehr wohl "GUT" ist, Rassenunterschiede beim Menschen zu beachten. Millionen von Menschen kann dadurch medizinisch leichter geholfen werden. Und Millionen von Menschen werden weltweit benachteiligt, wenn medizinische und genetische Forschung vor allem an Bevölkerungen der Nordhalbkugel vorgenommen werden.

